Bisher erfolgte Maßnahmen:

Gesamtarbeitsstunden der Mitglieder des Fliegenfischer- und Gewässerschutzvereins: In den Jahren 2005 bis 2012 wurden 2865 Stunden geleistet.

1. 2004 - 2012 

a. Wiederherstellung der Gewässerdurchgängigkeit im Bereich einer natürlichen   Sohlschwelle durch Wiederöffnung eines Nebenarms (großer Wasserfall)

b. Nebenbäche freigeräumt (Mühlental, Kästenbach, Dammbach)

c. Müllreinigung und entfernen von Schrott und Unrat (Bode – Ufer)

d. Wassergütekontrollen (Chemische)

e. Fischereikontrollen

f. Einbau Bruthaus in Fischerhütte

2. 2001-2012 
Aufbau einer stabilen Alterspyramide der Harzer Bachforelle durch wiederkehrendeBesatzmaßnahmen mit Forelleneiern, seit 2001 wurden insgesamt 1088000 Forelleneier indie Bode gesetzt (Hege und Wiederbelebung der Harzer Bachforelle 

Geplante Ziele:

1. Maßnahmen mit Forelleneiern und in Zukunft    mit Lachs und Meerforelleneiern

2. Pflegen der Natur der Bode im Flussverlauf zwischen Wendefurth bis Thale

3. Seitenarme der unteren Bode von Auswirkungen durch Sturmschäden und    Waldbewirtschaftung befreien und Durchgängigkeit der Seitenbäche herstellen.

4. Regelmäßige Prüfung des Biologischen und Chemischen Zustandes des Gewässers


5. Entwicklung eines Arbeitsplanes zur Strukturverbesserung des Gewässers (Geschiebe Defizit)   zahlreiche Maßnahmen zur Restrukturierung und Wiederherstellung der Kiesgeprägten Gewässersohlen

6. Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle im Bodesystem.   Gemäß den Ergebnissen aus der Analyse der Verbauungssituation, der strukturellen Bedingungen sowie der   vorherrschenden Wasserqualität wurde der Bode, mit die höchste Priorität für die Wiederansiedlung von   Großsalmoniden in Sachsen - Anhalt zugewiesen. (Quelle - Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen -  Anhalt)





Im Rahmen des Gewässerschutzes hat sich unser Verein vielfältige Aufgaben und Ziele gestellt.In den letzten Jahren wurde schon viel erreicht. Aber es gibt  noch einiges  was gemacht werden muss. 

Beseitigung von Hindernissen in Nebenbächen die den Aufstieg der Forellen verhindern
 

Bereinigung Gr. Mühlental



 


 

Warum diese Maßnahmen notwendig sind, ist hier zu sehen.


 




Bis in die 1950 er Jahre war die Bachforelle noch überall häufig anzutreffen. Durch eine Vielzahl an Einflussfaktoren wie der Regulierung und Verbauung unserer Flüsse und Bäche oder der zunehmenden Gewässerverschmutzung, wurden die natürlichen Lebensräume der Bachforelle in der Folge immer seltener. Und auch wenn sich im letzten Jahrzehnt insbesondere im Hinblick auf Gewässerverschmutzung einiges zum besseren getan hat, wird die Bachforelle auf der Roten Liste des Bundeslandes Sachsen- Anhalt unter Kategorie 3 und somit als gefährdete Art eingestuft. Die Ursachen sind dabei sehr komplex und vielschichtig.


 




Von den Veränderungen im Gewässersystem ist nicht nur das Symboltier der nach ihr benannten Forellenregion betroffen, sondern komplex und auf unterschiedliche Weise ebenfalls andere Arten und Lebensgemeinschaften der im Bodetal beheimateten Tier- und Pflanzenwelt.Als wesentlichen Gegenstand unserer Arbeit sehen wir es an, die Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit auf die Probleme des empfindlichen Ökosystems aufmerksam zu machen und durch unsere Arbeit zum Schutz und zur Weiterentwicklung der natürlichen Ressourcen beizutragen. 


 

 

 

 

Kontakt:
Fliegenfischer und Gewässserschutzverein Bodetal e.V.

Bertolt Brechtstraße 51

06502 Thale


 

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