Besatzmaßnahmen
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             Salmonideneier Besatz 2009 im neuem Bruthaus

In diesem Jahr erfolgte der Erstbesatz der neuen Bruteinrichtung im Bruthaus, mit zunächst 50 000 Salmonideneiern.

Am 24.12.2009 wurden weitere 100 000 Eier aufgelegt. An diesem Tag waren vom Erstbesatz bereits viele Jungfische geschlüpft.

Hier einige Bilder vom 19.12.2009 und den Folgetagen

Mal sehen ob alles ok ist Eier in der Strömungsrinne
Infos im Bruthaus
Die Aktiven des Tages

Erfolgreicher Abschluß der Besatz Aktion 2009/2010

Am 05.01.2010 war es soweit, sämtliche Jungfische wurden  in der Bode und ihren Nebenbächen (in WV und Strömungsboxen) ausgesetzt.

Dies ist eine bedeutende Steigerung gegenüber den Vorjahren und ist im besonderem dem neuen Bruthaus

zu verdanken

WV Boxen vor dem Einsatz

                                                            Forelleneier Besatz 2008

Harzer Fliegenfischer sorgen für Nachwuchs

Am 13.12.2008 war es wieder mal so weit bei frostigen -3°C und leichtem

Schneetreiben versammelten sich 10 Mitglieder des Fliegenfischer und

Gewässerschutzverein Bodetal e.V. in Altenbrak, aber dieses Mal nicht um der rot

getupften Harzer Bachforelle nachzustellen, sondern um die diesjährigen

Besatzmaßnahmen mit 115 000 Forelleeiern durchzufünhren.

Der „Fliegenfischer und Gewässerschutzverein Bodetal e.V.“ hat seinen Sitz in

Altenbrak im Harz. Er betreut den Gewässerabschnitt der Bode zwischen Wendefurth

(Staumauer) und Thale (Waldkater). Der Verein ist Mitglied in der Vereinigung

Nordharzer Anglervereine e.V. und damit im Landesanglerverband Sachsen- Anhalt

e.V. des Deutschen Anglerverbandes e.V. angeschlossen. Die 120 Mitglieder des

Vereins haben sich der Hege und Pflege der anvertrauten Gewässer und dem Schutz

und der Erhaltung der Natur verschrieben.

Bedingt durch das Talsperrensystem und die damit verbundene Regulierung der

Bode fehlt es an ausreichenden Brutplätzen für die Harzer Bachforelle. Durch die

fehlenden Hochwasser und Eisgeschiebe sowie den fehlenden Sedimenteintrag der

Oberläufe wird das feine Kiesmaterial immer mehr ausgeschwemmt. In der Folge

verschlechtern sich zusehens die Möglichkeiten für die Bachforelle, Laichgruben in

den Untergrund zu schlagen.

Aus diesem Grund wurde im Laufe der letzten Jahre ein regelmäßiger Besatz mit

befruchteten Forelleneiern durchgeführt. Neben den wirtschaftlichen

Gesichtspunkten, wie einem moderaten Preis für eine große Anzahl von Eiern

gegenüber dem hohen Stückpreis laichfähiger bzw. fangfähiger Fische, spielen die

überaus schwierigen Lebensbedingungen im Gewässer eine wesentliche Rolle bei der

Entscheidung der Art der Besatz Maßnahme. Beim Besatz mit Jungfischen kommt es

schon beim Transport von der Zucht an das neue Gewässer und dem

Temperaturwechsel beim Einsetzen der Fische zu hohen Verlusten. Die teilweise

unzureichend an das Leben im Fluss angepassten Fische haben kaum die Chance,

sich langfristig im Gewässer anzusiedeln.

Die 115 000 Forelleneier werden in speziellen Brutboxen an verschiedenen Stellen im

Gewässer ausgebracht. Bereits vor 14 Tagen wurden die Gewässerbereiche, die für

das Einbringen der Eier ausgesucht wurden, von Treibgut, Laub und Unrat

gesäubert. Die Brutboxen müssen während der Brutzeit regelmäßig kontrolliert

werden, um unbefruchtete oder verpilzte Eier zu entfernen. Bei Wassertemperaturen

wenige Grad über Null erfordert dies besonderen Einsatz von den Mitgliedern des

Fliegenfischer- und Gewässerschutzverein Bodetal e.V. ab. Aus diesem Grund ist

langfristig auch die Errichtung eines Bruthauses geplant. Damit wäre es dann auch

möglich, die Forelleneier durch den Fang und das Abstreifen laichreifer Fische selber

zu gewinnen. Doch bevor dieses ehrgeizige Ziel der Petrijünger erreicht ist, werden

wohl noch eine ganze Anzahl an frostigen Stunden am Gewässer vergehen.

 

Schlupf der Jungfische am 05.02.2009

Das passt
Die fleißigen Eltern
Letzte Arbeiten
Alles OK
Nun die Eier
Ein prüfender Blick

Am 05.02.2009 war es dann soweit ca. 70 % der Eier waren ausgebrütet. Dies ist ein ausgezeichnetes Ergebnis

in Anbetracht der widrigen Umstände die diesen Winter an der Bode herrschten Temperaturen bis -20 Grad.

An dieser Stelle den Helfern nochmals besonderen Dank. Ohne ihren Einsatz hätte wohl keins der Eier

überlebt

.

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Auch in der Lokalen Presse wurde über die Besatz Aktivitäten unseres Vereins Informiert

Da zu unten stehende Ausschnitte

Harzer_Volksstimme_23122008_Nr.3
09-01-17 Volksstimme

Gebrauchtwagen

 

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