Gewässerschutz
Unbenannt1
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Im Rahmen des Gewässerschutzes hat sich unser Verein vielfältige Aufgaben und Ziele gestellt.

In den letzten Jahren wurde schon viel erreicht. Aber es gibt  noch einiges  was gemacht werden muss.

 

Bisher erfolgte Maßnahmen:

Gesamtarbeitsstunden der Mitglieder des Fliegenfischer- und Gewässerschutzvereins: In den Jahren 2005 bis 2010 wurden 2555 Stunden geleistet.

1.)2004 - 2011

a.)Wiederherstellung der Gewässerdurchgängigkeit im Bereich einer natürlichen

   Sohlschwelle durch Wiederöffnung eines Nebenarms (großer Wasserfall)

b.)Nebenbäche freigeräumt (Mühlental, Kästenbach, Dammbach)

c.)Müllreinigung und entfernen von Schrott und Unrat (Bode – Ufer)

d.)Wassergütekontrollen (Chemische)

e.)Fischereikontrollen

f.)Einbau Bruthaus in Fischerhütte

 

2.)2001-2010

Aufbau einer stabilen Alterspyramide der Harzer Bachforelle durch wiederkehrende

Besatzmaßnahmen mit Forelleneiern, seit 2001 wurden insgesamt 903000 Forelleneier in

der Bode gesetzt (Hege und Wiederbelebung der Harzer Bachforelle)

Geplante Ziele:

1) Errichtung eines Bruthauses zur weiteren Verbesserung der Besatz Maßnahmen mit Forelleneiern und in Zukunft

    mit Lachs und Meerforelleneiern

2) Pflegen der Natur der Bode im Flussverlauf zwischen Wendefurth bis Thale

3) Seitenarme der unteren Bode von Auswirkungen durch Sturmschäden und

    Waldbewirtschaftung befreien und Durchgängigkeit der Seitenbäche herstellen.

4) Regelmäßige Prüfung des Biologischen und Chemischen Zustandes des Gewässers

5) Mangel an Laichplätzen entgegenwirken (Kiesschüttung)

6) Entwicklung eines Arbeitsplanes zur Strukturverbesserung des Gewässers (Geschiebe Defizit)

   zahlreiche Maßnahmen zur Restrukturierung und Wiederherstellung der Kiesgeprägten Gewässersohlen

7)Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle im Bodesystem.

   Gemäß den Ergebnissen aus der Analyse der Verbauungssituation, der strukturellen Bedingungen sowie der

   vorherrschenden Wasserqualität wurde der Bode, mit die höchste Priorität für die Wiederansiedlung von

   Großsalmoniden in Sachsen - Anhalt zugewiesen. (Quelle - Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen -  Anhalt)

8) Wiederansiedlung von gewässertypischen Wildfischen (Elritzen)

9) Wiederansiedlung des Deutschen Edelkrebs (aus dem eigenen Gewässersystem)

10) Mitwirkung bei der Erschaffung der Erlebnisregion Bodetal (Fliegenfischen)

Bilder von den Besatzmaßnahmen

Diese Bilder veranschaulichen die Mühen die bei den Besatzmaßnahmen entstehen. Im Jahr 2008/2009 führten extreme Witterungsbedingungen fast zum Scheitern (Temperaturen bis -19 Grad) Nur dem beherztem Einsatz ist es zu Verdanken das alles gut verlief.

 

Warum diese Maßnahmen notwendig sind, ist hier zu sehen.

Bis in die 1950 er Jahre war die Bachforelle noch überall häufig anzutreffen. Durch eine Vielzahl an Einflussfaktoren wie der Regulierung und Verbauung unserer Flüsse und Bäche oder der zunehmenden Gewässerverschmutzung, wurden die natürlichen Lebensräume der Bachforelle in der Folge immer seltener. Und auch wenn sich im letzten Jahrzehnt insbesondere im Hinblick auf Gewässerverschmutzung einiges zum besseren getan hat, wird die Bachforelle auf der Roten Liste des Bundeslandes Sachsen- Anhalt unter Kategorie 3 und somit als gefährdete Art eingestuft. Die Ursachen sind dabei sehr komplex und vielschichtig.

Ökosystem1

Von den Veränderungen im Gewässersystem ist nicht nur das Symboltier der nach ihr benannten Forellenregion betroffen, sondern komplex und auf unterschiedliche Weise ebenfalls andere Arten und Lebensgemeinschaften der im Bodetal beheimateten Tier- und Pflanzenwelt.

Als wesentlichen Gegenstand unserer Arbeit sehen wir es an, die Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit auf die Probleme des empfindlichen Ökosystems aufmerksam zu machen und durch unsere Arbeit zum Schutz und zur Weiterentwicklung der natürlichen Ressourcen beizutragen.


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